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06.03.2015
Wieso Vertrauen mehr bringt als Kontrolle

 

Wir alle kennen das Sprichwort “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser”. Es gehört zu den wichtigsten Management-Prinzipien. Je grösser ein Unternehmen, desto mehr setzen Management und Gesetzgeber auf Kontrollen. Die Kosten-Nutzen-Bilanz ist allerdings miserabel: So zahlten z.B. die Schweizer Banken seit 2008 trotz starker Zunahme von internen Weisungen, Kontrollen sowie Gesetzen immer mehr und immer höhere Bussen. Deshalb forderte Mark Branson, Direktor der Schweizer Finanzaufsicht (FINMA), im Herbst 2014 bei den Banken eine Kulturänderung.

 

Die vier Vertrauenstypen nach Jürgen AppeloNun, die gute Nachricht ist, dass selbst bei den Banken die grosse Mehrheit der Mitarbeitenden sich auch ohne Kontrollen richtig verhalten. Einer unserer Kunden sagte Fredi: “Weisst Du, dass wir den ganzen Kontrollaufwand nur wegen ca. 3% der Mitarbeitenden betreiben?”
Erfolgreiche Unternehmen investieren deshalb in Vertrauen, erhöhen die Transparenz und reduzieren die Kontrollen. So eliminierten bei Roche mehrere Abteilungen die Kontrolle der Reisespesen, indem sie diese online ins Intranet stellten. Resultat: Die Spesen reduzierten sich! (vgl. The Leader’s Dilemma, S. 95f.). Eine weitere Voraussetzung für die Reduktion von Kontrollen ist der Aufbau von Vertrauen.

 

Jurgen Appelo schlägt vor (vgl. Management 3.0, S. 18ff), an 4 Arten von Vertrauen zu arbeiten (vgl. Grafik oben): Ein Manager (YOU) soll seinem Team (1) vertrauen, um das Vertrauen seines Team (2: SHE und HE) zu gewinnen; er soll dafür sorgen, dass sich Team-Mitglieder gegenseitig vertrauen (3). Zudem soll sich ein Manager auch selber vertrauen (4), damit er z.B. seinem Team mehr Entscheidungskompetenzen delegiert.

 

Weitere Beispiele aus erfolgreichen Unternehmen und wie Sie konkret Vertrauen in Ihrem Team aufbauen können, lernen Sie mit Mischa und Fredi im nächsten Management 3.0 Training am 19./20. März.


12.01.2015
Die Verzahnung des “WAS” mit dem “WIE”

 

Beispiele wie AirBnB zeigen eindrucksvoll, wie neue Unternehmen gleichsam aus dem Nichts kommend einen Markt aufmischen: Nach nur vier Jahren bietet es weltweit online 650’000 Zimmer an. Die Hotelkette Hilton brauchte dafür ganze 93 Jahre.

 

Verzahnung des Was mit dem WieWarum tun sich etablierte Unternehmen so schwer damit, innovativ zu sein?

Je erfolgreicher ein Unternehmen ist, desto grösser die Gefahr, dass es träge wird und die Innovation vernachlässigt. Solche Unternehmen werden deshalb auch “Fat Cats” genannt. Statt neue Geschäftsfelder zu suchen, zaudern und zögern sie, weil sie befürchten, ihre Cash Cows zu kannibalisieren. Sie überlassen damit das Kannibalisieren der Konkurrenz!

 

Für das langfristige Überleben ist jedoch essentiell, sowohl das bestehende Geschäftsmodell zu verbessern als auch neue zu suchen. Das ist eine Herausforderung, weil dafür sehr unterschiedliche Fähigkeiten gebraucht werden.

 

Wie eine solche Verzahnung genau funktioniert, lesen Sie auf unserem Lean Innovation Blog.


       
       

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